Drive: Buch oder Film?

Buch vs. Film drive

Schon gesehen/gelesen? Was war in Euren Augen besser?

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7 Gedanken zu “Drive: Buch oder Film?

  1. Ich kenne noch keines von beiden, aber grundsätzlich würde ich immer sagen: zuerst das Buch lesen, dann den Film schauen 🙂

    • Sehe ich grundlegend auch so. Die Charaktertiefe, die Bücher haben, kann der Film nie zu 100% aufarbeiten.

      Mich reizt meist die unterschiedliche Darstellungsweise derselben Story in Buch und Film. Mittlerweile freue ich mich bei guten Adaptionen noch mehr darüber, wenn ich das Buch zuvor noch nicht gelesen hab. Dann kann man nach der guten Verfilmung noch mal richtig in das Buch abtauchen und in die Köpfe der Charaktere schlüpfen 🙂

      • Also wenn der Film richtig gut ist, dann funktioniert das bei mir überhaupt nicht, wenn ich das Buch erst danach lese 😉 Aber meistens sind die Bücher ja eh besser!

      • Ach, dass Bücher immer besser sind, würde ich nicht gerade unterschreiben (Bitte nicht steinigen! Bücher = Liebe 😉 ) Da fallen mir gleich eine Reihe ein, die mich als Buch wenig bis kaum gepackt haben und bei den Adaptionen war ich dann später hin und weg. „Forrest Gump“ hatte ich damals angefangen und irgendwann weggelegt. Erst als ich den Film gesehen hab, hab ich es richtig gelesen. Verschiedene Stephen King-Romane fand ich als Film teilweise deutlich gruseliger, wie etwa „Misery“. Aber wie jedwede Kunst ist natürlich auch alles geschmackssache. Als ich bspw. „Der Pate“ gelesen hab, hat mich die Mafia-Thematik irgendwie gelangweilt. Der Film hat mich dann eines Besseren belehrt.

        Ich finde es immer toll einer Geschichte noch mal richtig auf den Grund zu gehen, nachdem ich die Adaption gesehen habe. Zu sehen, wie die Regie die Story erweitert hat. Ganz besonders, wenn sie z.B. auf Kurzgeschichten basiert, wie „Brokeback Mountain“ oder „the curious case of Benjamin Button“.

  2. Den Film kenn ich, das Buch noch nicht.

    Der Film ist der ABSOLUTE Wahnsinn, ein Meisterwerk. Ja, ich weiss, das klingt ein bisschen übertrieben, aber Du hast ihn ja sicher schon gesehen, dann weisst Du was ich meine. Ein wirklich aussergewöhnliche Film. Ryan Gosling ist genial (da könnte keine Frau widerstehen, richtig?), Carey Mulligan ebenso. Es gibt viel Gewalt und die Spannung ist teilweise unerträglich. Die Bilder und Musik sind wunderschön und einzigartig. Der Film hat mich bewegt, wie es nur wenige wirklich gute Filme schaffen. Die Bilder und Stimmung aus dem Film gehen mir nicht aus dem Kopf.

    Ob da das Buch mithalten kann, weiss ich nicht. Natürlich wird es inhaltlich sicher tiefer gehen und die Geschichte wird nicht schlechter sein, aber die Bildergewalt des Films hat schon etwas für sich.

    Fazit: Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ich nach dem Film, das Buch als besser emfinden könnte. Ich denke, bei einer guten (einzigartigen) Filmumsetzung und einer guten Buchvorlage, gewinnt derjenige, welchen man zuerst gelesen/gesehen hat. Das bleibt dann im Herzen hängen.

    Ist das Buch trotzdem lesenswert, ein Klassiker für sich?

    Kennst Du „The Road“? Wie fandest Du Film und Buch? Das Buch ist ein Klassiker, Pulitzer-Price-Winner, trotzdem finde ich den Film besser, eben ein eigenes Meisterwerk. Ich hab einen Artikel dazu geschrieben:
    http://lebenswege101.wordpress.com/2014/02/16/film-the-road/

    Das gleiche war bei mir mit „Die Frau des Zeitreisenden“. Der Film hat mich umgehauen, dann hab ich sofort das Buch gelesen, was auch gut war, aber nicht die emotionale Reaktion bei mir ausgelöst hat, wie der Film. Rachel McAdams ist einfach auf der Leinwand zu schön, als es eine Buchfigur je in meinem Kopf schaffen würde. 🙂 Mein Artikel zu dem Film/Buch steht noch aus, kommt aber noch, da der Film einer meiner absoluten Lieblingsfilmen gehört. Ich hab ihn im Kino gesehen und jetzt auf DVD UND Blue-ray.

    • Ja, Drive hat mich wirklich auch aus den Socken gehauen. Habe auch den OST und höre ihn immer wieder gern. Beim Film hat einfach alles gesessen. Das Buch ist relativ kurz und ich habe es als weniger intensiv empfunden. Ich fand es aber vor allem bei einem so wortkargen Charakter, wie dem Driver, noch mal toll etwas hinter die Fassade zu blicken. Für sowas bin ich immer zu haben. Es schafft finde ich noch mal ein bisschen Hintergrundwissen.

      „The Road“ habe ich noch immer nicht gesehen. Aber gut dass du mich dran erinnerst 😀 Das klingt ja wirklich nach ner Wucht und ich bin großer Viggo Mortensen-Fan

      „Die Frau mit dem Zeitreisenden“ habe ich nur das Buch gelesen, und das hat mich nicht dermaßen umgehauen. Gute Story, aber an vielen Stellen hat es sich etwas gezogen. Aber dann versuch ich noch mal mit dem Film.

      • Ich bin gespannt, was Du zu den Filmen „The Road“ und „Die Frau des Zeitreisenden“ sagen wirst. Letzteres Buch hat mir schon gefallen und war detailierter und ausführlicher als der Film (so wie das immer mit den Bücher ist). Die erste Hälfte des Buches war unheimlich witzig, noch witziger als der Film. Auch hat mir das Format gefallen, wo es ständig Personen und die Zeit wechselt. Aber die zweite Hälfte des Buches war so düster und teilweise traurig, und das Ende war etwas härter als im Film.

        Heute gibts auf meinem Blog bald einen neuen Film-Geheimtipp. Du darfst gespannt sein…

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