Let’s quote …Stephen Fry!

Ich bin da ganz Stephens getwitterter Meinung. Oder was sagt ihr?
Stephen Fry

Advertisements

45 Gedanken zu “Let’s quote …Stephen Fry!

  1. Ganz meine Meinung. Sie haben beide ihre Vor- und Nachteile und ihren Einsatzbereich. Ich möchte nicht ohne meinen eReader sein, aber auch NIE ohne Papierbücher.

    • Ich könnte auch nie ohne die Papierversion (schon allein aus dekorativen Gründen 😉 ). Trotz meiner Aufgeschlossenheit für alles, was die digitale (Lese-)Welt zu bieten hat. Momentan habe ich aber immer noch das Gefühl, dass man allerorts eine „Versus“-Stimmung verbreitet. Dabei kann doch beides co-existieren.

      • Den Spruch kann ich nur unterstreichen. Ich lese persönlich zwar lieber in einem auf Papier gedruckten Buch, doch schätze ich mit zunehmendem Alter die Möglichkeiten eines EReaders mit seinen Vorteilen wie veränderbare Schriftgröße, Suchmethoden etc. . Beide Formen des Lesens haben m. E. ihre Berechtigung. Und eigentlich ist sowieso die Hauptsache, dass gelesen wird, egal ob digital oder konventionell.

      • Ich finde eBooks unschlagbar für unterwegs und auf Reisen, auch für ‚Gebrauchsliteratur‘, Bücher, die man nur einmal liest, Krimis etc.
        Bücher, mit denen ich arbeite oder immer wieder etwas nachschlage, die muss ich in Papier haben.

  2. Die Verlage scheinen ja mittlerweile auch so intelligent zu sein, diese Entwicklung für sich zu nutzen. Deshalb sehe ich da auch absolut kein Problem.
    Das wäre ja genau so, als ob die Online-Videotheken und OnDemand-Angebote dafür sorgen würden, dass niemand mehr DVDs kauft. Ich sehe das alles eher als Angebotserweiterung.

    Das einzige Problem, dass ich mit E-Books habe ist, dass jeder wirklich jeden Quark veröffentlichen und verkaufen kann, deshalb muss man da schon etwas vorsichtig sein, was man denn kauft. Am Ende setzt sich aber auch da ja immer die Qualität durch.

    • Bei den Verlagen ist so einiges los. Ich habe oft mit Verlagen zu tun und die allgemeine Aufbruchsstimmung ist wirklich allgegenwärtig. Vor allem auf den Messen. Da ja bislang nicht jeder Verlag automatisch eine eigene Online-Abteilung hat, muss natürlich erst mal zeitintensiv umstrukturiert werden. Aber bei den meisten bin ich sehr zuversichtlich und freu mich, was da alles noch kommt.

      Ja, da ist schon eine Menge Stuss dabei. Wobei vieles Potenzial hat, aber es einfach an redaktionellem Austausch und Nachbearbeitung fehlt. Zum Glück kann man die meisten Quarkwerke schnell als solche enttarnen. Andererseits: Die Trashmovies sind ja auch irgendwie entstanden und davon sind so einige mittlerweile kleine Klassiker. Also, die Trash Triology von John Waters möchte ich nicht missen müssen 😀 Oder Filme wie „Rubber“ oder oder oder 😀

      • Ich glaube auch, dass da einige „Kultwerke“ entstehen könnten, was Booktrash angeht. Aber ein gewisser Anspruch sollte da trotzdem gegeben sein. Tausend Rechtschreibfehler in drei Sätzen sind kein Trash, sondern einfach unlesbar.

    • Ich hab auch schon eBooks gelesen, die einen schrecklichen Zeilenabstand hatten und Zeilenumbruch-Fehler auf jeder Seite. Das ist tatsächlich nur Schrott, da merkt man, glaube ich, dass auch nicht genug Herz hinter der Sache steckte (nicht nur mangelndes technisches Verständnis). Andererseits, lernt der Autor (hoffentlich) daraus. Leider macht das jeder neue Self-Publisher aufs Neue. Tja, alles hat seine Vor- und Nachteile (Verlag vs. Self-Publishing).

      • Ich selber habe mich jetzt noch nicht so sehr mit den technischen Gegebenheiten befasst, werde ich aber noch tun, wenn mein Buch mal fertig wird.
        Das Problem ist natürlich auch, dass man durch sowas ganz schnell Leser vergrault und es echt schwer ist, diese zurückzugewinnen. Da sollte man das dann schon gescheit machen, oder, wenn man es selber nicht auf die Reihe kriegt, jemanden suchen,der es kann.

    • Da gibts ne Menge zu Self-Publishing im Internet. Mich interessiert das Thema auch, obwohl es bei mir (noch) kein Buch in der Schublade gibt.

      Einige, die, meiner Meinung nach, Self-Publishing gut gemacht haben sind „Our Man in Abiko“ mit „2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake“ (auch „Quakebook“ genannt) und Baye McNeil mit „Hi! My Name is Loco and I am a Racist“. Beide haben als Blogger begonnen und haben mehrere Bücher veröffentlich. Und dazu qualitätiv und inhaltlich gute Bücher. Das erste Beispiel ist ein kollaboratives Projekt gewesen, wobei „Our Man“ später auch noch eigene Bücher verfasst und herausgebracht hat – er hat sogar einen eigenen Verlag gegründet. Baye McNeil hat zwischenzeitlich auch schon sein zweites Buch draussen. Das sind Beispiele, wo Self-Publishing erfolgreich war. Beide haben auch lesenswerte Blogs – wer’s Englisch mag.

      Ich denke, die persönliche Motivation, die hinter dem eigenen Buch steckt, ist sehr wichtig. Wenn man nach Berühmtheit und Geld strebt, ist Enttäuschung schon fast vorprogrammiert. Wenn man aber wirklich etwas wichtiges zu sagen hat und es in die Welt bringen möchte, dann … „help yourself“.

      Links:
      http://quakebook.org/de
      http://www.abikofreepress.com/2012/06/half-life-breaking-code.html
      http://www.ourmaninabiko.com/
      http://www.locoinyokohama.com/
      http://en.wikipedia.org/wiki/Baye_McNeil

      • Ich verfolge einige englischsprachige Blogs von Autoren, die über E-Books zu ihrem Erfolg gelangt sind. Hierzulande scheint das zwar noch etwas schwerer zu sein, da E-Books auch von vielen abgelehnt werden – wahrscheinlich weil sie einen eher durchwachsenen Ruf haben.

        Ich selber schreibe eher um zu unterhalten. Klar, irgendeine Kernausage hat jede Geschichte. Das lässt sich kaum vermeiden, aber mein Ziel ist es nicht, das nächste Interpretationsobjekt für die 12. Klasse zu fabrizieren. Mir macht es einfach Spaß und wenn es dem ein oder anderen dann gefällt, bin ich zufrieden.

        Mit dem Schreiben reich zu werden, ist wohl nur möglich, wenn man den nächsten Bestseller ala Dan Brown oder George RR Martin raushaut. Eher unwahrscheinlich.

    • Ich wünsch Dir viel Spaß beim Schreiben und beim Lernen über das Bücherschreiben und Self-Publishing. Ich hoffe, Du wirst auch über Deine Lektionen bloggen?

      Hast Du Lust ein paar der Autoren und Blogs zu nennen, welche Du auf dem Radar hast? Vielleicht ist das eine oder andere auch interessant für mich.

      Übrigens, tolle Konversation hier. Macht richtig Spaß. Lob an Dich, Filmschrott, und natürlich ganz großes Lob an Eni.

      • Mein Plan ist, demnächst einen zweiten Blog zu erstellen, bei dem es dann ums Schreiben an sich, meine Geschichten usw geht. Filmschrott ist nur ein kleines Hobbyprojekt und war erst mal als Testballon gedacht, um sich in das Bloggen einzuarbeiten. Trotzdem wird auch dieser Blog natürlich weitergeführt werden.
        Ein paar Blogs denen ich folge sind die von
        Joanna F. Penn – http://www.thecreativepenn.com/ die immer gute Tipps zu allen Themen rund ums Schreiben und Marketing bietet
        Chuck Wendigs http://terribleminds.com/ aber Achtung, der flucht wie ein Seefahrer beim Walfang
        jon Morrows http://boostblogtraffic.com/ bei dem es in erster Linie darum geht, wie man einen guten Blog entwickelt und Leser reinholt
        aus der deutschen Ecke kenne ich nur http://www.selfpublisherbibel.de/
        Falls jemand Tipps für Schreibblogs im deutschsprachigen Raum hat, bin ich ganz Ohr

      • So, ich klinke mich auch mal wieder ein. Wirklich tolle Konversation 🙂 aber wo Stephen fry mitmischt, sind Diskussionen vorprogrammiert.

        Ich wollte mich auch endlich mal auf mehr autoren- und selfpublishing-blogs stürzen. Lese momentan nur die Selfpublishing-bibel, die ich recht informativ finde.

        Ich schreibe schon seit Langem, aber bisher hat mich noch kein Autorenblog, der über das Schreiben schreibt, aus den Socken gehauen. Außer vielleicht im englischsprachigen Raum. Da bin ich ganz auf filmschrotts-Seite. Da passiert natürlich einfach mehr, besonders was ebooks betrifft. Allerdings gibt es dank amazon und kindle in den USA in vielen mittelgroßen Städten schon gar keine Buchhandlungen mehr, und man muss seine Bücher -wenn nicht online – im walmart kaufen. Dann hab ich doch lieber einen kleineren ebook-markt.

      • Vielen Dank für die Links, ich schau sie mir mal in Ruhe an. Im deutschsprachigen Raum muss ich passen.
        Selfpublishing-Bibel: Aua, da ist aber viel Inhalt geboten, da weiß ich ja gar nicht wo anfangen mit lesen. 🙂
        Hier hab ich was für Euch: http://www.richardsalter.com/worlds-collider/the-worlds-collider-interview-steven-savile/
        Das Buch fand ich gut. Was wirklich daran gelungen war, ist dass die verschiedenen Geschichten (alle von unterschiedlichen Autoren geschrieben) ein sehr interessantes und vielschichtes/hoch-unterschiedliches Bild auf die Geschichte gegeben haben und trotzdem gut zusammenpassten. Ein paar Kapitel waren nicht so gut, andere dafür fantastisch. Die Geschichte selbst war auch gut.
        Und hier etwas als Gedankenfutter: http://en.wikipedia.org/wiki/Why_I_Write

  3. Ich bin gleicher Meinung. Jedes Medium hat seine Vor- und Nachteile und ergänzen sich gegenseitig. Natürlich müssen sie den Markt unter sich aufteilen und manche Bereiche werden einbüßen müssen, aber nie ihre Existensberechtigung verlieren. Dieser Einbruch ist sicher einer der Gründe für die Versus-Diskussion und wird vielleicht für so manchen kleinen Verlag das Aus bedeuten; für die Buchform jedoch nicht.

    Für Sachbücher will ich unbedingt die Buchform – zum Unterstreichen, Markieren und späteren Nachschlagen. Uns so wie Du, liebe ich mein Bücherregal. Da ich viel im Auto unterwegs bin, hör ich jetzt gerne Hörbücher – wenn sie toll gesprochen/vertont sind, eine wahre Freude, welche einem Buch eine ganz neue Qualität gibt (Beispiel: http://lebenswege101.wordpress.com/2014/05/03/buch-ich-bin-dann-mal-weg/). Eine Zeit lang las ich gerne meine Bücher auf meinem Handy (Kindle), immer und überall im Hosentaschenformat dabei. Ich finde es auch toll, dass es heute so einfach ist, dass jeder ein eBuch veröffentlich kann. Ja, da gibts eine Menge Schrott, aber die Kaufentscheidung liegt schliesslich bei uns. Die Preise sind oft auch sehr moderat. Ohne das Self-Publishing würde es viele außergewöhnliche Bücher gar nicht geben.

    Genausowenig wird jemals das Kino abgelöst, egal wie man heute Filme schauen kann. Das Kino ist und bleibt das höchste Filmmedium, auch wenn ich gerne die Zeit im Flugzeug mit Filme totschlage oder eine Blue-ray auf dem Sofa geniese.

    Wie ist das Buch „The Fry Chronicles“? Wirst Du uns davon berichten?

    • So einige Zeitungs- und auch Zeitschriftenverlage werden in den nächsten Jahren noch sehr leiden. Und es wird auch sicher noch dauern, bis sich in den Verlagen neue Strukturen gebildet haben, aber da muss man einfach mal gespannt abwarten. Eine Welt ohne Bücher …neenee *schauderndesSchüttern*. Schon allein wg. deines o.g. Sachbucharguments. Hab ich nicht irgendwo letztens noch gelesen, dass der CD-Markt in Deutschland auch fluktuiert – und das trotz iTunes und Co.?

      Self-Publishing ist schon eine feine Sache. Ich finde es nur manchmal schade, dass sich viele Self-Publishing-Autoren dem kritischen Austausch entziehen. Aber ich denke, da nähern sich die Verlage und Jungautoren schon einander an, auf eine gute Art und Weise, wie etwa bei Oetinger34. Und wie filmschrott eben schon meinte: Qualität setzt sich am Ende irgendwie immer durch.

      Das Kerkeling-Buch liegt auch schon hier und wartet auf mich. Aber die Audio-Version hört sich sehr verführerisch an. Ich find seine Stimme nämlich toll. Wir hatten früher immer ganz viele Kasetten von ihm Evtl.steig ich noch auf Audio um. Danke für den Tipp!

      Bin noch am Anfang der Fry Chronicles, aber schon jetzt sehr begeistert. Klar, mach gern ne Rezi. Komme leider so selten dazu 😦 Stecke gerade in einer gepfefferten Stephen Fry-Phase und glubsche all seine Dokus und ‚A bit of Fry and Laurie“ usw. Muss auch noch mehr Bücher von ihm lesen. Werde vermutlich einen gebündelten ‚Fry‘-Bericht draus machen. Stay tuned 🙂

      • Tipp zum Kerkeling: Verschenk das Buch und kauf Dir die CD-Fassung. Wirst Du nicht bereuen – und machst dazu jemand anderes noch eine Freude. 🙂

        Liest Du Fry nur oder schaust Du ihn auch an? Filmtechnisch musst Du unbedingt „Peter’s Friends“ sehen.

        Wir warten gespannt auf die Rezi(s). Zur Not schreibst Du eben nur ein paar wenige Sätze, Deine Eindrücke; besser als gar nichts.

      • Danke für den Tipp! Dann mach ich das!

        Selbstverfreilich schaue ich auch fry 🙂 letztens noch mal Oscar wilde geguckt, grad wie gesagt die Sketche von ‚a bit Hof fry and Laurie‘ und seine Bbc-Dokumentationen. Peters friends hab ich ewig nicht gesehen, kommt gleich auf die must-see-again-liste 🙂

        Genau, wollte einen Beitrag a la „einen Monat mit Stephen fry“machen, da pack ich dann kleine Rezis rein 🙂

      • Wobei die Zeitungs- und zeitschriftenverlage wohl generell auch schon mit der Verbreitung des Internets um ihre Existenz kämpfen mussten. Schließlich sind alle Informationen nur noch ein paar Klicks entfernt und bereits bezahlt. Trotzdem sind sie noch da und auch das wird sich nie ändern. Zumindest die Etablierten werden bestehen bleiben. Dürfte nur schwierig sein, auf dem Markt mit etwas Neuem Fuß zu fassen.

      • Die zeitungsverlage werden es am schwersten haben. Viele Zeitschriften haben wenigsten noch den freizeitfaktor ( eine frauenzeitschrit, wie dir JOY o.ä., liest man ja nicht wirklich gechillt im web).

        Da ja die meisten Redaktionen auch mittlerweile einfach in den letzten 10 Jahren zu online-redaktionen umfunktioniert wurden, denken die vor allem über neue kostenmodelle nach. Kann bestimmt gut sein, dass informations-APPs wir z.B. die süddeutsche oder SPIEGEL online, dann nicht mehr gratis sind, ebensowenig wie das lesen der webseite. (Was ich übrigens gar nicht sooo schlecht fände. Ich bin nicht gerade der stärkste vertreter der digitalen gratiskultur. Und n Euro für ne APP oder ein Jahr unendlich Website lesen, also, da geb ich mehr für Klamotten aus, die sich dann manchmal als fehlkauf enttarnen. Allerdings seh ich als Web-redakteur auch täglich, wieviele Leute schon an „kleinen“ portalen mitarbeiten.) Momentan gibt es ja schon die freiwillige zahlmöglichkeit, wie etwa bei der taz.

      • Wenn der Preis stimmt, wäre das waohl kein Problem. Nen Euro hat man ja immer übrig. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass man für die Nutzung des Internets an sich schon bezahlt, deshalb muss man sich da natürlich in einem bezahlbaren Rahmen aufhalten.

  4. Eni, Du wirsts nicht glauben, aber ich hab bei meiner neuen Lieferung von Hörbüchern dafür gesorgt, dass Fry Chronicles dabei ist, englische Originalfassung versteht sich, gelesen von niemand weniger als Stephen himself (ich hoffe, ich bring Dich jetzt nicht in ähnliche Verlegenheit wie mit Hape Kerkeling). Ich muss Dir nicht sagen, dass er einen ganz vorzüglichen Job leistet. Wahnsinn, wie er verschiedliche Stimmen und Dialekte sprechen kann. Ein wahres Vergnügen. Er ist zwar thematisch all over the place und folgt nahezu keinem roten Faden, aber davor warnt er ja rücksichtsvoll in der Einleitung. Überraschend ehrlich und unverblümt ist er auch. Und ein hervorragender Geschichtenerzähler. Ich bin jetzt halb durch und hoch zufrieden. Schade, dass das Buch nur einen kleinen Zeitraum seiner Biographie abdeckt, da muss ich wohl noch weitere Bücher von ihm anschaffen. Sorry, wenn ich Deiner Rezi zuvorkomme. Bin gespannt, was Du noch dazu zu sagen hast.

    • Lustig 😀 Und ich höre gerade die Harry Potter-Hörbücher gelesen von Stephen. Der Hammer! Ich glaube ich muss mir das Chronicles-Hörbuch auch noch besorgen. Meine Stephen Fry-Mania nimmt gar kein Ende 🙂 Ja, es ist schade, dass die Chronicles nur einige Jahre abdecken. Am Anfang war mir die Storyline etwas zu konfus, aber es ist eigentlich ein ideales Buch für meinen aktuellen Chaosalltag. Man kann’s einfach weglegen und kommt schnell wieder rein. Gemeinsam mit seinen anderen Büchern und Dokus und Filmen fügt sich am Ende alles zu einem großen Fry-Puzzle zusammen.

      • Heute bin ich nun mit der letzten CD von den Fry Chronicles fertig geworden. Ich bin vollkommen begeistert. Fry macht wirklich süchtig. Seine Texte sind zum Umfallen lustig und bestehen aus so toll verspielte Sätze – darum lieb ich Englisch. Ich musste heute bei der letzten CD so oft laut lachen. Inhaltlich ist es fast immer interessant, wobei er auch langweilige Themen in faszinierende Sätze verpackt. Kein Satz ist wie der vorherige. Er erzählt beiläufig von Freunden wie Rowan Atkins, Emma Thomson, Douglas Adams und vielen mehr. Hochinteressant. Und wie er manche Telefonate (mit Telefonstimme) oder Personen (mit Akzent) nachspricht ist zum Brüllen. Ein super (Hör)Buch!!!! Vielen Dank für den Buch-Tipp.

        Bist Du auch schon durch mit dem Buch?

        Übrigens, das Hörbuch macht bestimmt auch beim zweiten Durchlauf noch Spaß. Falls Du es Dir doch noch als Hörbuch besorgen möchtest. 🙂

      • Zack! Bestellt! Ich MUSS diese Audiobook haben. Gelesen ist das Buch zwar auch eine Wucht, aber muss ich beim Lesen permanent daran denken, wie Stephen wohl diesen Absatz oder jenen Abschnitt betonen würde. Ich glaube zu Weihnachten brauche ich außerdem unbedingt das Harry Potter-Audiobook. Ich habe die Vermutung, dass ich HP dann noch mal auf ganz neuen Sphären erleben wenn Stephen es liest 😀

        Ich war ja nie ein großer Audiobook-Hörer, aber Stephen und Hape machen mich noch zu seinen 😀

      • 🙂 !!! Gut gemacht! Ich bin sicher, Du wirst sehr froh über den Kauf sein.

        Und manche (viele!) Wörter in diesem Buch sind so selten und schwierig, da wüsste ich nicht mal die richtige Aussprache. 🙂

        Natürlich sind nicht alle Bücher von so guter Qualität. Aber viele sind gut gelesen und machen deshalb zusätzlich Spaß. Ich hör gerade fast nur Hörbücher. Da ich jeden Arbeitstag 2-3hr mit dem Auto unterwegs bin, bietet sich das natürlich besonders an. Da verbrenn ich auch rund 10-12 CDs pro Woche, d.h. gut ein bis zwei Bücher. Auch gefällt es mir, dass man beim Hörbuch die Augen zu machen kann und sich entspannen (während des Autofahrens natürlich nicht); beim Lesen geht das nicht.

  5. Hab mir jetzt „Moab is my washpot“ von Stephen gekauft, wieder als Hörbuch, wieder von ihm gelesen. Werd aber nicht so schnell zum Hören kommen. Es deckt die ersten 20 Jahre seiner Biographie ab. Hast Du das Buch schon gelesen?

    • Ich hinke auch enorm hinterher. Hab es auch schon im Schrank stehen. Allerdings als Buch. Hols mir aber vermutlich auch noch in Audio. Lese wie immer 5 Bücher gleichzeitig 😀
      Nage momentan (wie viele) noch etwas an robin williams tod und bin natürlich erst mal in eine kleine Williams-Phase abgedriftet. Lustigerweise bin ich dabei gestern auf diesen TV-Ausschnitt gestoßen: https://www.youtube.com/watch?v=39ya2Drpj3s
      der mich auf Frys „RESCUING THE SPECTACLED BEAR“ gebracht hat. Das wollte ich auch mal versuchen zu bekommen.

      • Oh nein, hab ich gar nicht gewusst, das Robin gestorben ist. Das ist ja tragisch und ein Verlust. Hast Du vor einen Magic Moment mit ihm zu machen?

        Mir dem Video hast Du ja was gefunden, was beide Herren verbindet.

    • Zwischenzeitlich habe ich „Moab is my washpot“ fertig. Soll ich Dir etwas davon erzählen oder besser noch nicht (bis Du es selbst gelesen hast)?

      Anschliessend war ich wieder so im Fry-Fieber gefangen, dass ich mir nochmal die kompletten Fry Chronicles angehört habe.

      Übrigens, gestern bin ich zufällig am örtlichen Kino vorbeigelatscht und da hat mich Stephen von einem Plakat angelächelt. Am 1. Oktober findet eine weltweite Live-Ausstrahlung aus der Royal Festival Hall, London, statt mit der Premiere seiner dritten Autobiografie „More Fool Me“, welche am 25.09.14 herausgkommt (meine Amazon-Vorbestellung habe ich soeben abgesetzt). Wahnsinn, gell? Ich freu mich riesig auf das Live Event und auf das Buch. Wusstest Du schon davon oder konnte ich, zur Abwechselung, Dir auch mal was Neues erzählen?

      • Is ja n Ding! Nee, das hatte ich noch nicht gesehen. Danke für den Tipp! Trage ich mir sofort ein. Ach, Mist, dass ich erst wieder im november in London bin, sonst hätte ich noch mal nach Tickets geschaut. Live is wahrscheinlich super!

        Ich habe letztens endlich noch mal die „Oscar Wilde“-Verfilmung mit ihm gesehen. Und wie immer etwas „A bit of fry and laurie“

        Du kannst mir ja schon mal verraten, wie du „Moab is my washpot“ fandest? Denke, dass ist nicht zu viel verraten.

      • Ich fass mich kurz und spoilerfrei (… übrigens, er stirbt am Ende 🙂 ).

        Ich war sehr zufrieden mit dem Buch (was auch nicht anders zu erwarten war). Die erste Hälfte ist überraschend sachlich und ruhig, fast ein bisschen zu ruhig; zum Glück kommt Stephen in der zweiten Hälfte auf sein gewohntes Niveau. Die Verwendung des F-Wortes hat mich öfters sehr zum Lachen gebracht. Inhaltlich werden einige Dinge aus dem zweiten Buch klarer, daher wollte ich auch die Fry Chronicles anschliessend nochmals hören. Nur ein oder zwei Geschichten werden in beiden Büchern gleichermassen abgehandelt (z.B. seine Sing-Phobie), alles andere ist neu. Stephen geht ausführlich auf die ersten Jahre seines Jugendzeit ein – hoch interessant und gewohnt lustig. Insgesamt ist das Buch ein wenig mehr strukutriert als das zweite (wo er ja ständig vom roten Faden abdriftet). Der Übergang vom ersten auf das zweite Buch ist lückenlos und gelungen. Das erhoffe ich auch vom neuen Buch.

        Mehr will ich nicht verraten. 🙂 Du wirst Dein helles Vergnügen haben. Hörbuch halte ich wieder für absolute Pflicht.

    • Nein, leider nicht 😦 War voll traurig. Abe Familienfeier ging vor. War auch erst um 20:00 ausm Büro zurück. Hast dus gesehen? Vielleich kann man da ja noch Ausschnitte im Internet finden *tipptipp*

      • , I have no recollection of cuddle rooms being mentioned during my all too brief childhood introduction to classical Greek culture.It is, as you point out, the fate of the tyrant, that he/she is driven ever closer to insanity by the paranoia which follows as an inevitable consequence of their lust for power and their insecurity.I suspect that that when the sword falls on this particular mansteifation of tyranny there may be quite a number of prominent heads rolling in he bloodbath which will follow.

    • Schade, aber ich verstehe.

      Ja, ich war drin und es war genial. Vor Vorstellungsbeginn hat das Kinopersonal ein kleines Fry-Quiz gemacht und 3 gedruckte Ausgaben des Buches vergeben. Bei der überwältigenden Zuschauerzahl von 9 Kinobesuchern, ging also ein Großteil mit einem Buch nach Hause. 🙂 Als die Live-Übertragung losging, gab es ein paar Sekunden von Live Backstage mit Stephen zu sehen. Als es dann richtig losging, hat Stephen erst alle Länder mit Kinoaustrahlung in deren Landessprache begrüßt (auch in ordentlichem Deutsch) und eine Anekdote aus dem Land erzählt, teilweise in Landessprache (diesmal in überraschend viel Deutsch) – super lustig und interessant. Das dauerte schon über eine halbe Stunde. Danach hat er viel über Drogen und deren Gebrauch philosophiert (wie wir wissen, ist das ein zentraler Teil des neuen Buches). Erst nach über einer Stunde hat er dann angefangen eine sehr lustige Stelle aus dem Buch vorzulesen (wie Prinz Charles zum Kaffee bei ihm vorbei kam), natürlich in seiner besten Hörbuchmanier. Grundsätzlich schon genial, diesmal noch besser weil wir auch seine Körpersprache und Gesichtsausdrücke sehen konnten und er hin und wieder spontane Kommentare eingefügt hat. Am Ende (oder war es in der Mitte?) hat er über seine literarische Liebe zu Oscar Wilde erzählt und wie er ihn als kleiner Junge verschlungen hat und dadurch seine Liebe zur Sprache entdeckt hat. Eine wunderbare Anekdote, wie er als kleiner Stephen jede Woche zur mobilen Bibliothek auf Rädern gerannt ist und JEDES Buch von oder über Wilde verzehrt hat. Wie immer zum Totlachen, als er die Dialoge und Situationen zwischen sich und der Bibliothekarin wiedergibt. Da dies eine Jugendgeschichte ist und nicht im ersten Buch abgehandelt wurden (soweit ich mich erinnere), war es jetzt sozusagen exklusiv zu hören. Ich hab mir als Folge Oscar Wilde auf meine Bücherliste gesetzt.

      War ein super Erlebnis. Das Publikum und ich haben schallend gelacht und uns köstlich amüsiert. Das eigentliche Hörbuch liegt bei mir bereits im Auto und ich werde ab Dienstag damit anfangen. Ich freu mich super-mega-riesig darauf.

      Auf YouTube hab ich bisher noch keinen Mitschnitt der Übertragung gefunden, jedoch festgestellt, dass Stephen bereits bei den Fry Chronicles ein Live Event in gleicher Form gemacht hat:

      • Oh man, ich bin soooooooooooooooooo neidisch. Ich hoffe, er macht das bei seinem nächsten Buch auch wieder. Brauche das neue Buch auch dringend als Audiobook um die verpasste Live-Übertragung wieder wett zu machen.

        Stephen Fry ist für mich ohnehin die Wiedergeburt von Oscar Wilde 😉 Es lebe Bunbury!!! Wenn man den film mit Fry als Oscar Wilde sieht, ist das für mich immer ein und dieselbe Person. Welche Bücher von Oscar Wilde kennst du denn schon? Ich hab die meisten Stücke und Bücher im Studium gelesen. wollte bald noch mal seine Märchen lesen. Ah, das stell ich mal sofort als Buchtipp in meine Sidebar ein 😀 war letztes Jahr extra noch mal in London in der Portrait Gallery um mir Wildes Portraitfoto anzugucken. das hab ich mir dann im Kleinformat nebens Bett gehangen. Jetzt guckt mich Oskar jeden Tag an, wenn ich aufwache 😉

Kommentare? Gedanken? Ideen?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s