Brief an die Deutsche Bahn, No.100: Eine Bitte um Fensternachsendung

Liebe Bahn,

eigentlich nahm ich immer an, dass bei Platzreservierungen ein automatischer Vorgang wahllos Sitze an Kunden vergibt. Meinen letzten 72 Stunden zu urteilen, scheint jedoch eine Verschwörung vorzuliegen.

Schließlich muss ich bei vier Fahrten mit entsprechenden Fensterplatzreservierungen von einer regelrechten Unterdrückung meiner geliebten Zugträumerei ausgehen, wenn alle vier besagten Plätze einen Mangel bis hin zur vollkommenen Abwesenheit an Fenstern aufweisen. Das kann kein Zufall sein! Ich weiß ja nicht, was Du so während Deinen Bahnfahrten treibst, aber es wandeln tatsächlich noch Menschen unter uns, die sich einen Platz am Fenster reservieren, um aus selbigem hinauszusehen.

Ich bitte daher um eine sofortige Unterbindung meiner vorsätzlichen Phantasie-Eindämpfung und erwarte, dass mir die versprochenen Fenster per Post nachgeschickt werden.

Aufs Höflichste aus dem Elfenbeinturm
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6 Gedanken zu “Brief an die Deutsche Bahn, No.100: Eine Bitte um Fensternachsendung

  1. Tja, die Deutsche Bahn ist sowieso ein Ding für sich…
    Btw, dein Blog ist echt genial, ich bin froh, endlich so einen gefunden zu haben!

  2. Pingback: Brief an die Deutsche Bahn, No. 99 | Plan Elfenbeinturm

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